(WHG-Sicherheitsschieber / Gewässerschutzschieber) Gewässerschutz bei Bränden in Industrie- und Gewerbebetrieben

Gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG) müssen Betriebshöfe mit Löschwasserrückhaltungen zur Rückhaltung von kontaminiertem Löschwasser oder wassergefährdenden Stoffen versehen werden. Zu den betroffenen Anlagen gehören z.B. Speditionen, Entsorgungsfirmen, Biogasanlagen, Fabrikgelände und Betriebshöfe mit Umschlagplätzen und Abfüllflächen. Damit die wassergefährdenden Stoffe nicht in die öffentliche Kanalisation oder in die kommunale Kläranlage gelangen können, müssen die Übergabeschächte mit Sicherheitsschieber ausgerüstet werden.

Schutzschrank mit Schaltschrank für NSA

Der Schaltschrank der Notfallschieberanlage wird an die Brandmeldeanlage des Betriebes angeschlossen. Im Brandfall wird über einen Schaltkontakt die Notfallschieberanlage angesteuert und der- oder die Sicherheitsschieber geschlossen.

 

 

Steuerung für 5 Sicherheitsschieber

 

 

Der Notfallschieber kann auch manuell über eine zusätzliche Bedieneinheit geschlossen werden. Sollte die Brandmeldeanlage wegen des Brandes oder einem Energieausfall nicht mehr funktionsfähig sein, kann der Sicherheitsschieber manuell mit Vierkantschlüssel oder E-Schlüssel geschlossen werden. Wichtig dabei ist, dass das Schließen der Notfallschieber im Notfallplan eingearbeitet wurde.

Externe Bedieneinheit

 

Da der- oder die Schieber in die Sicherheitsstellung (Zu) gefahren wurden, können diese erst wieder aufgefahren werden, wenn die Brandmeldeanlage sich im Gutzustand befindet. Das Auffahren ist nur durch Schalterbetätigung am Steuerschaltschrank möglich.

Wichtige Argumente für den Einsatz der BIOGEST-Notfallschieberanlage (NSA)

  • Verhindert Löschwassereinträge in Fließgewässer, Grundwasser und Boden
  • Giftstoffe und konterminiertes Löschwasser gelangt nicht in die Kanalisation
  • Sicheres und selbsttätiges Schließen durch Anschluss an die Brandmeldeanlage
  • Betätigung auch bei Energieausfall mit Vierkantschlüssel oder E-Schlüssel